Allgemeine BWL und Managementtechniken

Den Anfang der Artikelserie „Übersicht über die Studienmodule“ mache ich mit dem Modul „Allgemeine BWL und Managementtechniken“ für den Studiengang Logistikmanagement an der Euro-FH.

Inhalt

Das Modul „Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Managementtechniken“ ist das erste Fach, das ich in meinem Studium bearbeitet habe. Aus meinem ersten Studienpaket ist es das umfangreichste und wichtigste Modul. Folgende Studienhefte sind neben dem Einführungsheft, dass es zu jedem Modul gibt, enthalten:

Studienhefte ABWL:

  • Grundlagen des Wirtschaftens
  • Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft
  • Konstitutive Entscheidungen eines Betriebes
  • Übersicht über die Einzeldisziplinen der BWL

Studienhefte Managementtechniken:

  • Managementtechniken im Planungsprozess
  • Managementtechniken zur Strategiebildung und Organisation
  • Projektmanagement

Ich habe die Hefte und Prüfungen in diesem Fach in der empfohlenen Reihenfolge durchgearbeitet. Meiner Meinung nach ist es eines der Kernfächer und gerade am Anfang des Studiums wichtig, um die Zusammenhänge der einzelnen Aufgaben in einem Betrieb richtig erfassen zu können.

Der Studiengang und auch dieses Modul sind im Gegensatz zu anderen BWL-Studiengängen von außen nach innen auf gebaut und nicht andersherum. Damit meine ich, dass man nicht zuerst Buchführung und all die Dinge lernt, sondern zuerst einen Überblick über das Zusammenspiel von allem und dessen Wirkung bekommt. Dadurch kann man eine Bilanz einordnen und bewerten, ohne zu wissen, woher die Buchungen stammen. Das muss man auch (zunächst) nicht, da dies in der Praxis häufig die Aufgabe von Steuerberatern o.ä. ist. Man lernt also, anhand gegebener Daten den Überblick zu behalten und die notwendigen Maßnahmen zu kennen, die in einer betreffenden Situation durchzuführen sind. Gerade diese „Nebenwirkungen“ bei den verschiedenen Kennzahlen empfinde ich als sehr wichtig, um das Gesamtbild eines Unternehmens zu erfassen und daraus die richtige Handlung abzuleiten. Fächer wie Buchführung werden im letzten Teil des Studiums auch noch behandelt, sodass das Studiums ingesamt alle Inhalte wichtigen abbildet. Die hier gewählte Reihenfolge finde ich gut, sie lehrt äußeren Blick auf ein Unternehmen – was in der Regel nicht schadet. Man kennt das ja, wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht 😉

Prüfungen

Zu dem Modul gehört auch das Einführungsseminar, das per Teilnahme als „bestanden“ gilt und sehr hilfreich gerade am Anfang des Studiums ist. Neben dem Seminar müssen insgesamt drei Prüfungen von zu Hause aus angefordert, bearbeitet und bestanden werden. Zwei davon zum Modulteil Allgemeine BWL und eine zum Modulteil Managementtechniken. Abschließend muss die Klausur für das Modul geschrieben werden. Sie besteht ebenfalls aus zwei Teilen, wobei der ABWL-Teil zweidrittel ausmacht.

Das besondere an dem Einführungsseminar ist, dass es das einzige Seminar ist, für das keine Vorleistungen erbracht werden müssen. Alle weiteren Seminare haben, ähnlich wie Klausuren, Prüfungsleistungen von Zu-Hause-Prüfungen  als Vorleistung.

Credits

  • 12 Credits
  • Note fließt direkt in die Abschlussnote ein

Das Modul wird insgesamt mit 12 Credits bewertet, wovon 2 durch die Teilnahme an dem Seminar erreicht werden und 10 durch das Bestehen der Prüfungen und der Abschlussklausur. Die Abschlussnote des Moduls „Allgemeine BWL und Managementtechniken“ geht im Studiengang Logistikmanagement direkt in die Abschlussnote des Bachelors ein.

Meine Tipps

Dieses Fach beinhaltet wichtige Grundlagen, die im späteren Verlauf des Studiums essentiell sind. Deshalb empfehle ich, den Einstieg in die „Materie“ so gut wie möglich zu meistern, zumal die Note auch direkt in die Abschlussnote fließt. Aber selbst wenn man nicht unbedingt auf einen guten Schnitt aus ist, kann einem die gute Vorarbeit später einiges erleichtern. Das Einführungsseminar sollte man wirklich so bald wie möglich besuchen, es kann sogar schon ohne eine Immatrikulation bei der Euro-FH absolviert werden – man kann sozusagen „reinschnuppern“.

Die Klausur zu ABWL ist ziemlich straff, sowohl zeitlich als auch inhaltlich. Man muss ein breites inhaltliches Spektrum beherrschen und sollte vor allem die Grundlagen der BWL (GuV, Bilanz, Kennzahlen, Investitionsrechnungen etc.) gut drauf haben.

Gute Vorbereitung ist (fast) alles. Eine inhaltliche Zusammenfassung inkl. einer Formelsammlung ist empfehlenswert, da das Thema sehr umfangreich ist.

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