Seminar „Einführung in die Logistik“

Das Seminar „Einführung in die Logistik“ gehört zum gleichnamigen Fach, welches das erste, wirklich logistische Fach des Bachelor-Studiengangs an der Euro-FH. Ich habe an diesem Seminar schon im Februar 2010 teilgenommen, deshalb jetzt hier ein kleiner Rückblick aus meiner Erinnerung.

Nach Hamburg im Winter – eiskalt und unter einer dicken Eisdecke verborgen – ging es also im Februar 2010 zum 2-tägigen Seminar „Einführung in die Logistik“. In Vorbereitung auf das Seminar musste man 3 Vorprüfungen zu Hause ablegen und die Teilnahme an dem Seminar wurde benotet, sodass keine Klausur zusätzlich anstand. Das Bauchgefühl war etwas mulmig, weil man nicht so genau wusste, was einen erwartet bei 2 Tagen Prüfung durch ein Seminar. Aber öfter mal was neues und vor allem keine Klausur machten das Ganze auch (ent)spannend.

Im Vorfeld hatten wir eine Menge an Unterlagen zugeschickt bekommen, unter anderem auch einen Online-Gast-Zugang zu dem Planspiel, dass in dem Seminar behandelt wurde. Man sollte mit diesem Zugang vorab als Vorbereitung auf das Seminar bereits einige Runden mit dem Planspiel spielen – es stellte sich heraus, dass das auch wirklich sinnvoll war. Wenn man mal von der Grafik und Usability des Spiels auf dem Stand von … na mindestens 1999 absieht, ging das auch gut ;-). Man sollte sich also vor dem Seminar schon in dem Spiel zurecht finden können.

In Hamburg angekommen, wurden wir in Gruppen zu jeweils 2 Teilnehmern aufgeteilt bzw. konnten den Mitspieler selbst wählen. Glücklicherweise hatte ich mich für das Seminar mit meiner Studienfreundin verabredet 😀

In diesem Planspiel ging es darum, die logistische Leitung eines mittelständischen Unternehmens zu übernehmen und dafür zu sorgen, dass alle Kundenaufträge zeitlich und mengenmäßig korrekt ausgelierfert werden können. Dazu musste vom Einkauf, über den Wareneingang, die Lagerung bis zum Warenausgang alles organisiert werden: Artikel, Personal, techn. Ausrüstung und IT. Es gab verschiedene Kennzahlen, die den Erfolg über jede Periode festhielten und bewerteten. Die wichtigsten waren die Kundenzufriedenheit (hoch = steigender Auftragseingang) und der Kontostand (in dem Fall eine Kennzahl für die Wirtschaftlichkeit).

In den 2 Tagen musste man sukzessiv die Abläufe routinieren und optimieren. Dazu wurde die für eine Periode zur Verfügung stehende Zeit gekürzt. Am 2. Tag war die Spitze dann 5 Min. pro Periode, was wirklich sportlich ist. Aber im Berufsalltag steht man auch nicht selten unter Zeitdruck, sodass dies sicherlich eine gute Übung war. Zum Schluss musste man noch eine Präsentation zu den erwirtschafteten Ergebnissen und gewonnen Erkenntnissen erstellen und vortragen. Die Abschlussnote bestand zum einen Teil aus dem Spielverlauf des 2. Tages und zum anderen aus der Präsentation.

Wir haben es gerockt: 1,0 😀

Dieser Beitrag wurde unter Euro-FH Hamburg, Logistikmanagement abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.