Seminar „Kommunikation & Konfliktmanagement“ – Teil 2

Gestern war der 2. und letzte Tag des Präsenzseminars in Hamburg. Anschließend an die am 1. Tag gelernten Inhalte, Modelle und Theorien lag der Schwerpunkt des 2. Teils auf der Wirkung von Körpersprache. Was macht man intuitiv? Was sagt man nonverbal aus, ohne dies bewusst zu wissen oder zu steuern? Wie kann man die in der Körpersprache enthaltenen „Subbotschaften“ erkennen, verstehen und beantworten?

Diese und noch mehr Aspekte standen im Vordergrund und wurden mit reichlich Übungen und Demonstrationen vorgeführt. Erstaunlich finde ich, wie viele Dinge man einfach macht, weil man sie eben macht. Eine genaue Selbstbeobachtung schlüsselt dies auf und zeigt, was man vielleicht besser nicht machen sollte. Gerade die Ausdrücke der Wertschätzung (oder eben auch nicht Wertschätzung), die wir mit unserer Körperhaltung unbewusst vermitteln, sind hochinteressant und wichtig. Die darin enthaltenen Subbotschaften „ich kann dich leiden“ oder „ich kann dich nicht leiden“ können den Ausgang eines Gespräch (unabhängig vom Inhalt) maßgeblich beeinflussen. Man sollte also wissen, wie man sich verhält und was das dem Gegenüber aussagt. Meine Feststellung: Es ist unheimlich schwer, die eigene Reaktion so bewusst zu betrachten und dann zu ändern.

Ziel des Seminars war es, einen Anstoß zu geben. Mal über sich selbst nachdenken, wie man sich verhält, was das aussagt, was davon im Umfeld ankommt. Darüber hinaus wurde durch die Modelle der Kommunikation vermittelt, warum manche Reaktionen von Menschen so sind, wie sie sind – pragmatische Ansätze zur Eigen- und Fremdwahrnehmung.

Für meinen Teil würde ich sagen: Ziel erreicht, Anstoß gelungen 🙂

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