Über mich

Damit ihr eine Idee bekommt, wer hier überhaupt bloggt, möchte ich mich kurz vorstellen.

Mein Name ist Stephanie Lapp-Emden. Ich bin 1984 in Aachen geboren und lebe auch hier – eine, wie ich finde, sehr lebenswerte Stadt!

Zu meinem bisherigen Dasein: Überspringen wir mal Krabbelalter, Kindergarten, Grundschule und Gymnasium, dann habe ich ganz normal mit Anfang 20 mein Abitur gemacht. Danach kam die große weite Welt mit einer riesigen Frage auf mich zu: Was soll ich werden? Ich denke, es ist heute völlig normal, dass man nicht einen Beruf erlernt und in diesem dann für den Rest seines Lebens  arbeitet. In den Generationen vor unserer Zeit war das vielleicht so, heute jedenfalls wechselt man relativ häufig die Perspektiven und damit auch den Job.

Um eine mögliche Perspektive für die ersten Jahre im Berufsleben zu bekommen, gab es noch während der Schulzeit Praktika, bei denen man in verschiedene Berufe hinein schnuppern konnte. Ich entschied mich also nach mehrern Praktika im Bereich Medien/Werbung für eine Ausbildung als Mediengestalterin für Digital- und Printmedien bei einer Werbeagentur. Die Ausbildungszeit war absolut super – viel gelernt, mit viel Spaß gearbeitet, erstes eigenes Geld verdient. Auto gekauft, ausgezogen 🙂

So. Dann war ich Anfang 2007 fertige Mediengestalterin und wechselte ein paar Jobs weiter – bis mir klar wurde, dass ich noch mehr will. Das „Mehr“ galt vor allem meinen Wissensdurst zu stillen, mein mathematisches Faible zu fördern statt zu vergraben und überhaupt – mit 23 Jahren fertig zu sein kam mir komisch vor. Studieren könnte man noch, dachte ich. Aber was? Design bot sich an, war mir aber zu wenig Wirtschaft, Technik und perspektivisch zu schwach, zur „Generation Praktikum“ wollte ich mit einem Design-Diplom nicht gehören. Klar ist das etwas überzogen gedacht, aber für mich wäre es einfach nicht das Richtige gewesen. Neben der Frage „Was studieren?!?“ stellte sich gleichzeitig die Frage: wie organisieren bzw. finanzieren? Durch meinen Job hatte ich inzwischen einige schöne Dinge des Lebens in meinen Lebensstandard integriert. Ich wollte und konnte diese auch nicht mal eben wieder rückgängig machen, um auf Studentenbasis die nächsten 5 Jahre zu verbringen.

Die Lösung: ein Studium neben dem Vollzeit-Job parallel absolvieren – die Idee, ein Fernstudium zu machen, war geboren.

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